SPD-Fraktion fordert Perspektive für Karstadt-Immobilie
Mit großem Bedauern nimmt die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung
Spandau die Entscheidung des Insolvenzverwalters des Warenhauskonzerns Galeria
Karstadt Kaufhof zur Kenntnis, den Standort an der Carl-Schurz-Straße zum 31. August zu
schließen. „Unser Mitgefühl gilt vor allem den Beschäftigten, von denen sich viele über
Jahrzehnte wie in einer Familie für ihr Kaufhaus eingesetzt haben“, sagt die
Fraktionsvorsitzende Ina Bittroff. Sie begrüßt das Engagement von Wirtschaftssenatorin
Franziska Giffey (SPD), sich für gute und verlässliche Übergangsregelungen in neue
attraktive Arbeitsverhältnisse einzusetzen.
Der Co-Vorsitzende Carsten Tuchen merkt an, dass das Spandauer Karstadt-Haus in den
vergangenen Jahren mit der Schließung von Lebensmittelabteilung und Restaurant an
Attraktivität eingebüßt hatte. „Sollte Bezirksbürgermeister Frank Bewig nicht erfolgreich
sein mit seinem Versuch, die neuen Eigentümer des Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof
vom Weiterbetrieb des Spandauer Hauses zu überzeugen, müssen wir intensiv über die
Zukunft der Immobilie sprechen“, so Carsten Tuchen weiter.
„Dazu muss sich die bezirkliche Wirtschaftsförderung mit allen in der Altstadt tätigen
Akteuren wie Altstadtmanagement und Wirtschaftshof, aber auch mit den Spandau
Arcaden intensiv austauschen, um eine Verödung des Eingangsbereichs der Altstadt zu
verhindern“, fordern Ina Bittroff und Carsten Tuchen. Die Immobilie im Herzen der
Spandauer Altstadt und in unmittelbarer Bahnhofsnähe biete grundsätzlich viel Potenzial
für weitere wirtschaftliche wie öffentliche Nutzung, zum Beispiel auch für kulturelle Zwecke.
„Der ausführliche Austausch über diese Perspektiven ist schnellstmöglich vonnöten“, so
Ina Bittroff und Carsten Tuchen.

SPD-Fraktion Spandau

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