Eintrag ins Goldene Buch für Ismail Öner
Engagement für Jugendliche und Sport in Spandau gewürdigt
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 16. März Am Montag, wurde der Spandauer Ismail Öner im Rathaus mit einem Eintrag in das Goldene Buch des Bezirks geehrt. Damit würdigt das Bezirksamt sein langjähriges Engagement für junge Menschen und den Sport im Bezirk.
Bezirksbürgermeister Bewig betonte in seiner Rede die Bedeutung der von dem Sozialarbeiter Öner gegründeten Initiative MitternachtsSport und dem daraus entstandenen Verein, der Kindern und Jugendlichen seit vielen Jahren zusätzliche Möglichkeiten für Sport und Begegnung eröffnet – durch die Nutzung von Sporthallen zu ungewöhnlichen Zeiten sowie durch pädagogische Angebote in den geschaffenen Jugendcafés und im Jugendzentrum Haselhorst.
„MitternachtsSport zeigt eindrucksvoll, welche positive Wirkung Sport auf junge Menschen haben kann. Hier entstehen nicht nur Bewegungsangebote, sondern verlässliche Orte, an denen Gemeinschaft gelebt und Vertrauen aufgebaut wird. Das Engagement von Ismail Öner schafft echte Chancen, stärkt den Zusammenhalt im Kiez und eröffnet Jugendlichen in Spandau neue Perspektiven“, so Bezirksbürgermeister Frank Bewig.
Auch Bezirksstadträtin Tanja Franzke würdigte den Einsatz für die Jugendarbeit im Bezirk: „Mit seinen Projekten erreicht Ismail Öner viele junge Menschen in Spandau. Gerade niedrigschwellige Angebote wie diese sind für die Jugendarbeit im Bezirk von großer Bedeutung, weil sie Jugendliche dort erreichen, wo sie stehen. Das stärkt das Miteinander in unseren Kiezen und leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Aufwachsen in Spandau.“
Ismail Öner zeigte sich anlässlich der Ehrung dankbar und betonte die Bedeutung von Vertrauen in junge Menschen: „Die schönste Anerkennung ist immer die, die man zu Hause bekommt. Die Ehrung mit dem Eintrag in das Goldene Buch meines Heimatbezirks Spandau bedeutet mir unfassbar viel. Beim MitternachtsSport e.V. ging es uns von Anfang an darum, jungen Menschen Räume zu geben – in geöffneten Sporthallen und später auch in unseren Jugendcafés als wichtige Orte der Begegnung und des Miteinanders. Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die an sie glauben und ihnen etwas zutrauen. Aus einem unterschätzten Kind kann morgen eine Persönlichkeit werden, die diese Stadt verändert. Am Ende werden sich die jungen Menschen vielleicht nicht an unsere Preise und Ehrungen erinnern, aber sie werden sich immer daran erinnern, ob wir für sie da waren oder nicht.“
Bezirksamt Spandau von Berlin