Jugendjury Spandau blickt auf erfolgreiche Förderrunde zurück
Die Jugendjury Spandau hat ihre Förderrunde 2026 beendet. Zum letzten Treffen am 10. Oktober kamen die beteiligten Jugendlichen zusammen, um auf die vergangenen Monate und die von ihnen ausgewählten Vorhaben zurückzublicken. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 9.600 für 11 Gruppen und Projekte vergeben.
Tanja Franzke, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und Ordnung (k): „Die Ideen, die in diesem Jahr bei der Jugendjury vorgestellt wurden, zeigen wieder, wie vielfältig die Interessen junger Menschen sind. Die ausgewählten Vorhaben schaffen neue Angebote in Spandau und greifen Themen auf, die für junge Menschen wichtig sind. Dass die Jugendlichen selbst darüber beraten, welche Anträge Unterstützung erhalten, ist ein wichtiger Bestandteil der Jugendjury. So können sie eigene Ideen verwirklichen und zugleich Verantwortung für eine gemeinsame Entscheidung übernehmen.“
In insgesamt drei Sitzungen befassten sich die Mitglieder der Jugendjury mit den eingereichten Anträgen, stellten Fragen und tauschten sich über die jeweiligen Konzepte aus. Anschließend legten sie gemeinsam fest, welche Gruppen einen Zuschuss erhalten. Unterstützt werden in diesem Jahr insgesamt elf Vorhaben. So geht es bei „Kampfgeist mal anders!“ und „Go-Kart“ auf die Kartbahn, während beim „Kiez Cup 2“ und „Für ein starkes WIR“ der Fußball im Mittelpunkt steht. Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe soll der Poetry-Workshop „Deine Stimme zählt“ fördern. Unter dem Motto „Spray and Play“ wird zudem ein Nachbarschaftsfest mit Sport, Spiel und gemeinsamen Aktivitäten geplant. Mit dem „Flohmarkt“ wollen die Jugendlichen Spenden für einen guten Zweck sammeln. Bei der „Late Night Chillout“ werden verschiedene Jugendeinrichtungen übergreifend für gemeinsame Freizeitaktivitäten nachts geöffnet. Mit dem „Chillgarten“ soll ein schattiger Aufenthalts- und Lernorte auf einem Schulgelände geschaffen werden. Darüber hinaus soll die digitale Plattform „BildungsBrücke Verbindet“ Spandauer Schülerinnen und Schüler dabei helfen, schneller Nachhilfe zu finden.
An der Jugendjury teilnehmen können Gruppen von mindestens vier Jugendlichen im Alter von 12 bis 21 Jahren. Voraussetzung ist, dass ihre Vorhaben anderen jungen Menschen zugutekommen. Die Gruppen entwickeln ihre Ideen selbst, stellen sie der Jugendjury vor und setzen die ausgewählten Vorhaben anschließend eigenständig um.
Die Jugendjury wird von Staakkato e.V. organisiert. Fachliche Unterstützung erhalten die Teilnehmenden unter anderem von Mitgliedern der Spandauer JugendBeteiligungsRunde und des Peer-Netzwerk Spandau. Die Finanzierung erfolgt aus dem Programm „Stark gemacht! – Jugend nimmt Einfluss“ des Jugend-Demokratiefonds Berlin sowie aus Mitteln des Bezirksamtes Spandau.
Weitere Informationen zur Jugendjury und zu den Fördermöglichkeiten gibt es unter:
www.spandourturn.de/foerdermoeglichkeiten/jugendjuryspandau/
Bezirksamt Spandau von Berlin